Margeriten sind beliebte, wunderschöne blühende Sommerpflanzen, die sehr oft im Topf gehalten werden aber auch ausgepflanzt werden können. Nur: was tun, wenn sich der erste Frost ankündigt? Wie kann man diese Pflanze überwintern? Im Freien jedenfalls schon mal nicht – Margeriten sind leider nicht winterfest und vertragen Frost nur bis maximal -2°. Das ist für die hiesigen Winter nicht ausreichend und heißt also, dass man sie definitiv nicht im Freien belassen kann, weil sie sonst den Winter vermutlich nicht überleben würden.

Die einzig zuverlässige Methode, die Pflanze zu überwintern, ist, sie nach innen zu holen. Doch was muss man beachten, wenn man Margeriten überwintert?


Vorgehen beim Überwintern von Margeriten
  • Die Margerite sollte so lange wie möglich im Freien belassen werden. Erst wenn die ersten Frostnächte angekündigt sind, wird sie herein geholt.
  • Die vorhandenen Triebe und nicht komplett vertrockneten Blüten werden gut zurück geschnitten.
  • Die ideale Temperatur zum Überwintern ist zwischen 5 und 10°C.
  • Allerdings sollte der Raum möglichst hell sein, also Garage, Keller oder Dachboden, aber auch ein unbeheizter Wintergarten oder Schlafzimmer sind mögliche Quartiere für die Winterpause.
  • Noch besser ist ein leicht beheizbares Gewächshaus im Garten, falls vorhanden.
  • Wenn die Eisheiligen vorbei sind, darf die Margerite auch wieder ins Freie gestellt werden.

Was sollte man sonst noch beachten, wenn man die Margeriten gut über den Winter bringen will?


Tipps und Pflegefehler beim Überwintern von Margeriten
  • Tipp 1
  • Gießen darf man sie, jedoch möglichst sparsam: je kälter die Raumtemperatur, desto weniger Wasser braucht die Pflanze beim Überwintern. Ganz austrocknen sollte sie jedoch nicht.
  • Tipp 2
  • Gut ist es, wenn verwelkte Blätter regelmäßig entfernt werden.
  • Tipp 3
  • Sollten sich neue Triebe bilden, hat man eventuell zu viel gegossen.
  • Tipp 4
  • Dass Blätter abfallen und braun werden, ist ganz normal.
  • Tipp 5
  • Sie mag es zwar hell – aber bitte nicht sonnig! Sonst könnt sie frühzeitig Blüten bilden.
  • Tipp 6
  • Sinnvoll ist es, die Margeriten langsam wieder an wärmere Temperaturen zu gewöhnen und sie daher im Frühjahr in einen etwas wärmeren Raum stellen – dann aber wieder öfter gießen!

Fazit

Wenn sich die Margerite im Topf befindet, ist das Überwintern der Pflanze also recht unproblematisch, wenn man ein paar gängige Tipps, die für die meisten Kübelpflanzen gelten, beachtet. Dann kann sich die Margerite, wenn das Frühjahr endlich da ist, wieder mächtig ins Zeug legen und in voller Blüte erstrahlen. Falls es doch nicht geklappt hat: Kopf hoch, neue Margeriten kosten nicht die Welt!

von Ulrike Steiner

Mein Tipp für Margeriten

Die Pflanzen müssen kühl, aber frostfrei und hell verwahrt werden. Etwa einmal in 14 Tagen vertragen sie Wasser. Je nach Wärme. Die Stecklinge werden zeitig im Frühjahr abgenommen. Sie sollten in sandige Erde kommen.